Wettspielbedingungen

Stand: 14.01.2019

1. Spielbedingungen und Änderungsvorbehalt

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.

Zur Anwendung kommen die Platzregeln des Golf-Clubs Hochstatt und die am Spieltag evtl. geltenden Sonderregelungen, die im Aushang oder der Ausschreibung bekannt gegeben werden.

Die Verbandsordnung kann im Service Center eingesehen werden.

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum ersten Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme Vorgabenwirksamkeit). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.

Eine erfolgte Änderung wird den Teilnehmern beim Start mitgeteilt.

Die Verantwortung für Nachteile, die einem Spieler dadurch entstehen, dass er die Spielbestimmungen und die Anschläge am Schwarzen Brett sowie die Platzregeln nicht kennt, trägt der Spieler selbst.

 

2. Teilnahmebedingungen

beziehen sich auf Mitglieder des Golf-Clubs Hochstatt und werden im Turnierplan im Aushang und letztlich in der Turnierausschreibung im Aushang oder online bekannt gegeben.

Terminänderungen sind möglich.

Bei allen Turnieren sind uns Gäste, die Mitglied in einem dem DGV angeschlossenen Club sind, willkommen. Sie starten gegen Bezahlung von Startgeld und Greenfee.

 

3. Meldungen

können, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, bis 2 Tage vor dem Turnier bis 15.00 Uhr (Internet bis 12.00 Uhr) in den ausgehängten Nennlisten im Clubhaus erfolgen. Wird ein Spieler, der verspätet gemeldet hat (bis zum endgültigen Meldeschluss um 18 Uhr), von der Spielleitung zum Turnier zugelassen, so nimmt er ohne Einschränkungen daran teil.

Wird eine Höchstzahl der Teilnehmer festgelegt, so ist diese der Ausschreibung zu entnehmen.

 

4. Meldegebühren

sind vor dem Start zu entrichten und werden jeweils mit der Ausschreibung bekannt gegeben. Absagen und Streichungen für gemeldete Turniere werden bis zum Nennungsschluss angenommen. Bei späteren Abmeldungen oder bei Nichterscheinen muss das Startgeld spätestens vor der Teilnahme am nächsten Wettspiel entrichtet werden, ansonsten besteht keine Starterlaubnis.

 

5. Spielleitung und Startzeiten

werden in der Ausschreibung zur Kenntnis gebracht.

Starter handeln im Rahmen ihrer Zuständigkeit im Auftrag der Spielleitung. Mitglieder der Spielleitung können außerhalb ihrer eigenen Spielrunde des Wettspiels Regelentscheidungen treffen.

Beobachter sind Spielorgan der Spielleitung.

 

6. Startlisten

Die Reihenfolge der Startliste wird vom Spielführer bzw. den von ihm beauftragten Wettspielleitern laut Ausschreibung festgelegt.

Veröffentlichung

Es wird darauf hingewiesen, dass Vor- und Nachname, Vorgabe, Heimatclub sowie die Startzeiten der     einzelnen Teilnehmer an den Wettspieltagen zur Erstellung der Startlisten verwendet und am Aushang sowie in den elektronischen Medien wie bspw. auf www.golfclub-hochstatt.de veröffentlicht werden. Der Zugang hierzu ist durch geeignete Beschränkungen geschützt, z. B. dürfen Nicht-Mitglieder nur als Turnierteilnehmer die Startliste einsehen. Mit der Turnieranmeldung erklärt sich der Teilnehmer hiermit einverstanden.

 

7. Zählkarten

sind eine halbe Stunde vor Beginn des Wettspiels im Service Centerabholbereit.

 

8. Zähler

Ist auf der Zählkarte vermerkt. Ist dies nicht der Fall bzw. wird vom Starter nichts anderes vorgeschrieben, so ist wie folgt zu verfahren:

1 zählt 2, 2 zählt 3, 3 zählt 4, 4 zählt 1

bzw. 1 zählt 2, 2 zählt 3, 3 zählt 1

 

9. Wettspielbeginn Regel 5.3a

Der Spieler ist für die Einhaltung seiner Startzeit selbst verantwortlich.

Die Startzeit ist die auf der Startliste angegebene Zeit oder die Zeit des Aufrufs für die Partie/Spielgruppe durch den Starter, je nachdem, was später liegt.

Nimmt ein Spieler vor oder nach der angegebenen Startzeit das Spiel auf, so wird er nach Regel 5.3a disqualifiziert, es sei denn eine der 3 Ausnahmen zu dieser Regel trifft zu.

 

10. Spielunterbrechung

Die Spielleitung kann das Spiel nach Regel 5.7 aussetzen.

Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr                    Ein langer Signalton

Der Spieler muss das Spiel umgehend unterbrechen (Regel 5.7b (1))

Signal für sonstige Aussetzung nach Regel 5.7b (2):             Drei aufeinanderfolgende Signaltöne

Signal für Wiederaufnahme des Spiels nach Regel 5.7c:       Zwei Signaltöne

Die Möglichkeit des Spielers, nach Regel 5.7a das Wettspiel wegen Blitzgefahr oder – nur im Lochspiel - nach Absprache mit dem Gegner zu unterbrechen, ist dadurch nicht eingeschränkt.

 

11. Zählkarten

       Nach dem Wettspiel sind die Zählkarten ohne Verzögerung, d. h. unverzüglich, unterschrieben im Service Center, wenn es geöffnet ist, oder im dafür vorgesehenen Kasten im Eingangsbereich des Clubhauses abzugeben. Jeder Spieler ist für seine Zählkarte selbst verantwortlich, insbesondere für die Vorgabenangabe (z.B. nach einem Turnier auswärts). Die Zählkarte gilt als abgegeben, wenn der Spieler den Service-Center verlassen oder die Zählkarte in den Kasten im Eingangsbereich geworfen hat.

Sämtliche Zählkarten müssen abgeliefert werden, unabhängig davon, ob sie vollständig ausgefüllt sind. (EGA-VgS Anm. zu „No Return“ S.52)

Von jedem Spieler, der eine vorgabenwirksame Runde antritt, wird die ehrliche Absicht erwartet, die Runde zu Ende zu spielen. (EGA-VgS Anm. zu „No Return“ S.52)

 

12. Preisverteilung und Stechen

Nach einer angemessenen Frist des Auswertens findet im Anschluss an das Wettspiel die Preisverteilung statt. Ist in der Ausschreibung nichts anderes vermerkt, können gemäß Vorstandsbeschluss des Golfclubs Hochstatt Bewerber in einem Wettspiel nur einen Preis gewinnen. Ist nichts anderes ausgeschrieben, gilt Brutto vor Netto (d. h. 2. Brutto vor 2. Netto etc.).

Bei gleichen Ergebnissen (Brutto und Netto) wird wie folgt entschieden:

Gleichheit nach

Stechform

54 Loch (3-Runden-Turnier)

die letzten 36 Löcher

36 Loch (2-Runden-Turnier)

die letzten 18 Löcher

18 Loch

es zählen 9 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9 gemäß Vorgabenverteilung

bei weiterer Gleichheit

es zählen 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14 gemäß

Vorgabenverteilung

bei weiterer Gleichheit

es zählen 3 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3 gemäß Vorgabenverteilung

bei weiterer Gleichheit

es zählt das schwerste Loch gemäß Vorgabenverteilung

bei weiterer Gleichheit

es entscheidet das Los

Nur bei gleichen Ergebnissen für den 1. Bruttopreis, wenn die Ausschreibung dies vorsieht, erfolgt ein Stechen (sudden death) an den Löchern 1 und 9 oder von der Spielleitung bestimmten Löchern bis zum ersten Loch mit besserem Ergebnis, wenn dies in der Ausschreibung so vorgesehen ist.

Das Stechen findet nach dem Wettspiel bzw. auf Anordnung der Spielleitung statt.

 

13. Die Anzahl der Wettspielpreise und die Klasseneinteilung

ergibt sich nach der jeweiligen Ausschreibung bzw. richtet sich nach der jeweiligen Teilnehmerzahl. Grundsätzlich können Bewerber aus den verschiedenen Bewerbergruppen (Vorgabenklassen) in einer Spielergruppe starten. Wenn nicht anders ausgeschrieben, werden die Bewerber in gleich großen verschiedenen Vorgabenklassen (A, B, C etc.) gewertet. 

Die Zusammensetzung der Spielergruppen erfolgt laut Ausschreibung. Im Zweifelsfall obliegt die letzte Entscheidung jedoch immer der Spielleitung.

14. Platzsperren

An Wettspieltagen ist der für das Wettspiel benutzte Abschlag für den allgemeinen Spielbetrieb zu den bekannten Abspielzeiten und jeweils eine halbe Stunde davor und danach gesperrt. Bitte beachten Sie auch Hinweise im Aushang.

 

15. Durchspielen

Sollte eine Spielergruppe während des Turniers seine Position nicht halten können (mehr als ein Fairway frei), so muss der nachfolgenden Gruppe unaufgefordert ein Zeichen zum Durchspielen gegeben werden. Für die nachspielende Gruppe besteht Durchspielpflicht.

 

16. Unangemessene Verzögerung

nach Regel 5.6 liegt vor:

  1. a) wenn beim Abschlag der zeitliche Abstand zur nächsten Spielergruppe mehr als doppelt so groß ist wie der Startabstand (meist 10 Minuten).
  2. b) wenn einer Aufforderung zum Durchspielen nicht nachgekommen wird.
  3. c) wenn beim Suchen von Bällen einer nachfolgenden spielbereiten Spielergruppe nicht sofort ein Zeichen zum Durchspielen gegeben wird.

Zur Ermittlung des Spielers, der für diese unangemessene Verzögerung mit Strafschlägen lt. Regel 5.6 zu versehen ist, kann durch die Spielleitung nach Ermahnung der Spielergruppe eine Zeitmessung erfolgen. Die Spielgruppe muss darüber benachrichtigt werden, dass sie auf der Uhr ist.

Bei Spielmöglichkeit wird erwartet, dass der Spieler nach 40 Sekunden Vorbereitungszeit den Schlag ausführt. Beim Zählspiel nach Stableford ist unangemessene Verzögerung auch dann gegeben, wenn nach dem Schlag, der keinen Nettopunkt mehr erbringt, das Spiel an diesem Loch trotzdem fortgesetzt wird.

Strafe bei Verstoß:

beim ersten Verstoß: ein Strafschlag,

beim zweiten Verstoß: zwei Strafschläge.

beim dritten Verstoß: Disqualifikation.

 

Hinweise zur Spielbeschleunigung im Allgemeinen:

  1. Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, dass einer von ihnen außerhalb der Reihenfolge spielt, um Zeit zu sparen (siehe Regel 6.4a).
  2. Im Zählspiel dürfen Spieler auf sichere und verantwortungsvolle Weise „Ready Golf“ spielen (siehe Regel 6.4b Ausnahme).

 

17. Elektronische Kommunikationsmittel

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder

deren Benutzung auf dem Platz kann störend wirken. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende

Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, kann sie diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen den Spirit of the Game bewerten und eine Disqualifikation nach Regel 1.2a aussprechen.

(Ausnahmen: 1.Bei medizinischen Notfällen über Handy Hilfe anfordern

   2.Spielleitungsaufgaben)

 

18. Regelentscheidung durch Spielleitung und Ende des Wettspiels

Die Spielleitung entscheidet über strittige Fälle nach Regel 20.2.

Bei Beanstandungen im Lochspiel während der Runde gilt Regel 20.1b.

Bei strittigen Regelfällen im Zählspiel während der Runde gilt Regel 20.1c.

Das Wettspiel ist mit dem Aushang der vollständigen Ergebnisliste offiziell beend